Bild der Fähre

Das Ruhrtal zwischen Bochum und Hattingen/Witten ist attraktiv. In einer beeindruckenden Flusslandschaft liegen Natur-, Kultur-, Freizeit- und Erholungsziele wie

—    Wasserschloss Haus Kemnade, Burg und Freiheit Blankenstein,
—    Gethmannsche Gärten, Hattinger Stadtwald,
—    Stiepeler Dorfkirche,
—    Ruhrtalbahn mit den Haltepunkten Blankenstein und Kemnade,
—    Ruhrtalradweg, Wasserwanderweg Ruhr,
—    Ruhr-Altarme, Katzenstein und Blankenstein .

Sie werden an Wochenenden und im Sommer nicht nur von den Bürgern der angrenzenden Städte frequentiert.

Im letzten Jahrzehnt wurde das Ruhrtal durch den Ausbau der Ruhrtalbahn, den Ruhrtalradweg und Wasserwanderweg Ruhr touristisch aufgewertet. Gegenüber dem Kemnader See hat dieser Talabschnitt jedoch seinen Charme als naturnahe und ruhige Erholungslandschaft erhalten können. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

Leider sind die das Ruhrtal überspannenden Brücken - Kemnader- und Kosterbrücke - für Fußgänger und Radfahrer sehr unattraktiv. Um wieder in die Talaue zu gelangen sind nach Querung der Ruhr längere und teilweise gefährliche Umweg-Strecken notwendig. In der Bürgerschaft der benachbarten Stadtteile Stiepel, Blankenstein, Welper und Buchholz besteht daher der Wunsch nach einer autounabhängigen Verbindung.

Diesem Ziel dient die (Wieder-) Einrichtung der bis 1960 betriebenen Fährverbindung zwischen Stiepel und Blankenstein. Eine solche Verbindung soll das gut entwickelte Wegenetz beiderseits der Ruhr miteinander verknüpfen. Zum Spazierengehen und Wandern auf beiden Uferseiten entstehen somit kleine Rundwege, die auch als Alltagsverbindung genutzt werden können. Auch können die Ruhrtalbahn und die Buslinien 356, 370 und CE 31 in die Tourenplanung einbezogen werden.

Fährroute

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Die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigung (WABE GmbH) besitzt ein ca. 10 Jahre altes Fährboot und ist grundsätzlich daran interessiert, das Boot im Rahmen einer Fährverbindung zwischen Stiepel (Alte Fähre) und Blankenstein (Zu den sieben Hämmern) zu betreiben.

Die Einmal-Kosten für das Projekt (Planungs- und Investitionskosten für Fähranleger, Stromanschlüsse, Sitzbänke, Abstellplätze für Fahrräder etc.) müssen durch privatwirtschaftliche Zuwendungen aufgebracht werden, da die Städte Bochum und Hattingen hierfür keine Haushaltsmittel zur Verfügung haben. Die Einwerbung dieser Sponsoring-Mittel hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht.

Die Betriebskosten der Fährverbindung werden im Wesentlichen aus den Fähreinnahmen (freiwillige Spenden nach dem Motto: „Zahl’, was es dir wert ist“) und aus Programmmitteln zur Beschäftigungsförderung finanziert. Für die Städte Bochum und Hattingen entstehen hieraus keine Folgekosten.